SoLa 17


Samstag

Heute Morgen standen wir auf und bereiteten alles vor um uns auf unseren Heimweg zu machen. Wir haben nämlich beschlossen das, wenn Paulus wieder nach Jerusalem zurück geht, gehen wir wieder Nachhause. So packten wir unsere Sachen, frühstückten schnell und putzten das gesamte Haus. Einige von uns spielten noch ein paar Spiele bis alles fertig war und dann ging es auf die Gondel. Unten an der Gondel angekommen erreichte uns eine Botschaft von Paulus in der er seinen weiteren Lebensweg erzählte. Wir hörten alle gespannt hin und waren alle sehr betrübt, als wir hörten das Paulus zurzeit im Gefängnis ist. Paulus war jedoch zufrieden und freute sich auf sein neues Zuhause. Mit dem Bus ging es weiter bis zum Bahnhof, wo es für alle noch ein Glace gab. Von dort nahmen wir den Zug bis nach Wittenbach.

 

Ich hoffe meine Berichte gaben einen Einblick in unsere Reise mit Paulus. Wir hatten eine super Zeit gemeinsam mit den Kindern und konnten vieles erleben.

 

Lukas


Freitag

Heute wollte Paulus noch vor dem Frühstück auf eine weitere Missionsreise aufbrechen. Wir assen Frühstück und machten unsere Stille Zeit. So kamen wir schnell in Athen an, wo zu dieser Zeit eine Olympiade statt fand. Wir beschlossen sofort auch teil zu nehmen und verbrachten den Morgen mit Spiel und Spass. Leider war das Wetter nicht so perfekt. Nach einem so anstrengenden Morgen stärkten wir uns mit einem ausgiebigen Mittagessen. Paulus wollte sich aber nicht so lange hier aufhalten und noch an diesem Abend nach Jerusalem weiterziehen. Da Paulus so viel für uns getan hat, hatten wir die Idee ihn mit einem Fest zu verabschieden. Gesagt, getan. So verbrachten wir den Nachmittag mit verschieden Vorbereitungen für das geplante Fest am Abend. Paulus bemerkte glücklicherweise nichts. Wir halfen ihm sogar noch seine Sachen zu verladen und lockten ihn danach nach oben zum vorbereiteten Fest. Seine Freude über unsere Überraschung war riesig und so feierten wir gemeinsam ein Buntenabend mit vielen verschiedenen Beiträgen. Dies war ein wunderschöner Abschluss mit Paulus.  


Donnerstag

Nach dem anstrengenden, gestrigen Abend schliefen wir heute aus. Das Frühstück war genial. So verstrich der Morgen wie im Flug. Kurz vor dem Mittag kamen Paulus und seine Mitstreiter zurück. Beim Mittageseesn erzählten sie uns von ihrer Missionsreise und ihren Erlebnissen. Danach wollte Paulus voller Tatendrang auf eine weitere Missionsreise gehen. Wir waren jedoch alle dagegen da wir müde und erschöpft waren. Paulus liess sich glücklischerweise überzegen und so verbrachten wir den Nachmittag mit Saunabau, Konfitüre kochen und Schnitzen. Das Abendessen wurde heute nicht von unserer Küche vorbereitet sondern von unseren super Kindern. So gab es nach ein einhalb Stunden kochen einen super Znacht. Gestärkt durch diesen und die Entspannung des Nachmittags verbrachten wir den Abend noch mit verschiedenen Aktivitäten wie singen, Fussball spielen und schwitzen in der Sauna.


Mittwoch

Da Paulus verschlafen hatte, brachen wir trotzdem nicht so früh auf wie geplant. Jeder gestärkt durch ein Brot ging es dann los auf unseren Weg. Paulus erlebte viel mit Gott und wir waren Zeugen von Zeichen und Wundern. Zudem zogen wir wunderschöne Landschaften und belebte Städte. Am Mittag fanden wir einen genialen Platz, um zu rasten. Wir packten unseren Lunch aus und entspannten uns von der anstrengenden Reise. Paulus wollte aber all so bald weiter, was Barnabas nicht passte. Barnabas wollte nicht ohne Markus -sein Neffe- weitergehen und dieser war noch total müde. Das ganze eskalierte in einem Streit und Barnabas und Paulus beschlossen sich zu trennen. Die eine Hälfte zog weiter mit Paulus, die andere ging zurück mit Barnabas. Ich schloss mich auch Barnabas an, damit ich euch Bericht erstatten kann. Als wir wieder zurück im Haus waren, erholten wir uns erstmal von dieser anstrengenden Reise. Den Rest des Abends spielten wir Spiele, sangen und hörten einen Input von Markus zum Thema Vergebung. Einen kleinen Vorfall gab es jedoch noch an diesem Abend. Ein schwarz gekleideter Mann entführte unsere Leiter und wir mussten sie ganz alleine retten. Er hatte sie im Wald an einen Baum gefesselt und verlangte Lösegeld. Es kostete uns einigen Mut, aber schafften wir es. Die Leiter waren sehr stolz auf uns und sagten, wir seinen nun bereite richtige Jungschärler zu werden. Nach diesem aufregenden Abend schliefen wir alle todmüde in unseren Betten ein.


Dienstag

Da Paulus gestern nur knapp entkommen konnte und wir nicht gut vorbereitet waren auf eine solche Situation beschlossen wir gleich am Morgen etwas dagegen zu tun. Nach dem Frühstück brachen wir also in den Wald auf. Dort trafen wir Paulus, der sich die Nacht über dort versteckt hatte. Gemeinsam lernten wir verschiedene Seiltechniken und Knöpfe. Gegen Mittag waren alle so gut ausgebildet, dass wir Paulus nicht nur aus dem Haus abseilen hätten können, sondern sogar von einer Stadtmauer. Wir hatten gerade das Mittagessen abgeschlossen, als Barnabas mit einer super Idee auftauchte. Die frohe Botschaft ist ja nicht nur für uns, sondern für die ganze Welt. Wir könnten also eine Reise unternehmen und jedem den wir treffen erzählen wir davon. Diese super Idee wollten wir natürlich sofort in die Tat umsetzen, jedoch hatten die meisten von uns keine Ahnung wie. Die, die es wussten verbrachten also den Nachmittag damit uns auf die fremden Kulturen, neuen Menschen und anderen Länder vorzubereiten. Nach diesem ausgiebigen Training fühlten wir uns bereit und beschlossen gleich morgen los zu gehen. Den Rest des Abends verbrachten wir mit singen und Paulus erklärte uns nochmal das Evangelium. Danach ging es früh ins Bett, damit wir am nächsten fit sind.


Montag

Schön ausgeruht, begannen wir den Tag mit einem ausgiebigen Frühstück. Nach einer Zeit in der wir die Bibel studierten, stellten wir fest, wie die Blindheit Saulus zu schaffen machte. Er stolperte herum und ihm passierten die ganze Zeit tolpatschige Dinge. Einige von uns fanden es amüsant, andere hatten Mitleid. Um Herauszufinden wie es ihm wirklich ergeht, beschlossen wir dies in mehreren Posten zu entdecken. Bis zum Mittag hatten wir viel über das Leben als Blinder gelernt. Nach einem sehr feinen Zmittag, kam Hannanias zu uns mit einem Anliegen. Er hatte von Gott den Auftrag bekommen, Saulus in sein Haus einzuladen und ihn von seiner Blindheit durch Handauflegen zu heilen. Jedoch war er im klinisch da Saulus uns ja verfolgt. Nach einigem hin und her überlegen und einiger Überzeugungsarbeit von uns entschied er sich zu Saulus zu gehen. Die Begegnung von Hannanias und Saulus verlief sehr positiv. Wir erfuhren, dass Saulus sich nun Paulus nennt und auch Christus als Gottes Sohn sieht. Somit ist er auch ein Bruder von uns, was uns alle natürlich sehr freut. Der nun geheilte Paulus wollte uns nun all das, was er kann, beibringen. So lernten wir viel über die Bibel und über Zelte und jeder von uns besitzt nun auch seine eigene Bibel :). Es ist richtig schön das Paulus nun ein Bruder von uns ist und mit uns für Christus lebt. Jedoch wurde diese Idylle schon am Abend unterbrochen. Saulus alte Mitstreiter machten jagt auf den nun bekehrten Paulus und wollten ihn gefangen nehmen. Alle Eingänge hatten sie schon belagert, darum mussten wir Paulus wohl oder über durchs Fenster abseilen. Seit diesem Moment haben wir Paulus nicht mehr gesehen. Wir glauben aber das es ihm gut geht und hoffen morgen von ihm zu hören.


Sonntag

Wir sind nun sicher bei Hannanias einquartiert und uns droht momentan keine Gefahr mehr. Aber lasst mich am Anfang unserers Abenteuers starten: Heute Morgen haben wir uns als Angehörige des neuen Glaubens, des Christentums, in Witttenbach getroffen. Unser Ziel war es nach Jerusalem zu reisen, um die dort lebenden Christen zu besuchen. Als wir jedoch dort ankamen, wurden wir Zeugen der Steinigung von Stephanus, eines christlichen Predigers. Diese Bedrohung liess uns sofort erkennen, dass Jerusalem kein sicherer Ort für uns ist und wir beschlossen, in die Berge nach Damaskus zu fliehen. Einer, der bei der Steinigung von Stephanus beteiligt war namens Saulus, verfolgte uns noch einen Teil des Weges. Wir konnten ihn jedoch nach einigen Kilometern abschütteln. Unser Weg führte uns bis zu einer Gondel, welche uns dann schnell in die Berge brachte. Bei starkem Unwetter trafen wir so in Damaskus ein. Ein Bruder namens Hannanias nahm uns dort in seinem Haus auf und wir richteten uns bequem ein. Kurz darauf tauchte aber wieder dieser Saulus in der Nähe auf. Er kam bedrohlich nahe an unser Haus. Doch auf einmal sahen wir ein helles Licht. Saulus fiel zu Boden und rief mit lauter Stimme: “ Wer bist du, Herr?”. Danach stolperte er orientierungslos durch die Gegend. Zuerst dachten wir er sei total verwirrt, jedoch realisierten wir schnell, dass er nur blind war. Da wir den Eindruck hatten, dass bei Saulus sich etwas verändert hat und wollten ihn darum bei uns aufnehmen. Hannaias hatte jedoch Angst und wollte ihn nicht in seinem Haus haben. Den Rest des Abends verbrachten wir mit verschiedenen Aktivitäten bei denen wir uns entspannen konnten. Nach einem super Abendessen, gekocht von den Schwestern von Hannanias, schlossen wir den Tag mit ein paar Liedern und einer kleinen Andacht am Lagerfeuer ab.



Juhui, wir berichten täglich von unseren Erlebnissen!